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Nordwestmecklenburgs Landrätin und Wismars Bürgermeister übernehmen Schirmherrschaft für 1. Rückkehrertag

1. Rückkehrertag 2018

Veranstaltungsauftakt mit Chef der Staatskanzlei und IHK-Geschäftsführer

Wismar Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss und Wismars Bürgermeister Thomas Beyer haben die Schirmherrschaft für den 1. Rückkehrertag Nordwestmecklenburg übernommen. Zum Veranstaltungsauftakt am 27. Dezember um 10 Uhr werden auch der Chef der Schweriner Staatskanzlei, Staatssekretär Reinhard Meyer und der Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin, Siegbert Eisenach in der Markthalle Wismar erwartet.

"Ich halte die Veranstaltungsidee für sehr gut. Wir haben in der Zeit nach 1990 viele Fachkräfte verloren. Damals war die Arbeitslosigkeit hoch und es fehlten attraktive Jobs. Heute ist die Lage eine völlig andere", so Weiss. Was läge da näher, als Mecklenburgerinnen und Mecklenburger um die Feiertage direkt anzusprechen und auf die neuen Jobmöglichkeiten in ihrer Heimat aufmerksam zu machen? Sie wisse aus eigenen Erfahrungen, dass viele Arbeitnehmer gerne wieder nach Hause ziehen möchten, um hier zu leben und zu arbeiten. Ähnlich sieht das Thomas Beyer: "Weil die Hansestadt Wismar viele neue Arbeitskräfte braucht. Das geht durch alle Unternehmen, ob Handwerk und Pflege, ob Schiffbauer oder Erzieher - überall werden Leute gebraucht. Unsere Stadt wird in den nächsten Jahren weiter wachsen", begründet der Bürgermeister sein Engagement. Damit die Wirtschaft es auch kann und die Hansestadt als eines der Wirtschaftszentren Mecklenburg-Vorpommerns attraktiv bleibt, unterstütze die Stadtverwaltung den 1. Rückkehrertag. Im Übrigen sei man mit vier kommunalen Gesellschaften und der Verwaltung selbst als Aussteller vor Ort, denn auch die sind vom Arbeitskräftemangel betroffen.

Inzwischen haben sich 37 Unternehmen aus Privatwirtschaft und öffentlichen Einrichtungen für die Job-Infobörse angemeldet und werden am Donnerstag nach Weihnachten zwischen 10 und 14 Uhr mehr als 300 offene Arbeitsstellen anbieten. Zusätzlich wird ein Rahmenprogramm mit Kinderkino und Bastelecke organisiert. Gäste der Jobinfobörse erhalten Rabatt auf die Eisbahn Wismar. Außerdem wird eine Podiumsdiskussion zum Veranstaltungsbeginn organisiert, in der Staatssekretär Meyer, IHK-Hauptgeschäftsführer Eisenach, Landrätin Weiss sowie Bürgermeister Beyer über die Themen Fachkräfte-Rückgewinnung sowie Wohn- und Lebensbedingungen in Nordwestmecklenburg sprechen und Fragen beantworten. "Wir haben im Bereich Breitbandausbau einen wichtigen Schritt in diesem Jahr gemacht. Wir verlegen in den nächsten zwei Jahren die Infrastruktur der Zukunft", gibt die Landrätin bereits einen Einblick in die Themen, die vor Ort diskutiert werden. Damit überhole man u.a. Bundesländer wie Niedersachsen beim Breitbandausbau im ländlichen Raum. "Die Jobs der Zukunft sind mobiler und digitaler. Das heißt, Fachkräfte können auch von zu Hause aus arbeiten. Das Büro kann heute überall sein, wenn die sonstige Infrastruktur stimmt", ist sich Weiss sicher. Dazu würden auch die Kita und die Schule vor der Haustür zählen sowie bezahlbarer Gewerbe- und Wohnraum. Das alles habe man in Nordwestmecklenburg und eine schöne Landschaft obendrein. "Wenn es uns gelingt, unsere Standortvorteile gezielter zu vermarkten, dann wird sich Nordwestmecklenburg zu einer der Wachstumsregionen im Norden entwickeln", ist Nordwestmecklenburgs Landrätin überzeugt. "Politik und Verwaltung können immer nur den Rahmen setzen. Arbeitskräfte zu finden und zu binden, ist eine Aufgabe jedes Unternehmens. Wenn sich viele zusammenschließen, ist es umso besser! Politik und Verwaltung können aber mit klugen Hilfsinstrumenten die Wirtschaft dabei unterstützen", ergänzt Bürgermeister Beyer. Er sieht im Rückkehrertag ein solches Instrument zur Fachkräftegewinnung besonders für kleine Unternehmen.

Nähere Informationen unter: www.willkommen-nwm.de.

Das Welcome Service Center ist ein Projekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg, einem Unternehmen des Landkreises Nordwestmecklenburg. Es wird vom Land Mecklenburg-Vorpommern durch Mittel des Europäischen Sozialfonds sowie durch Mittel der Wirtschaftsinitiative Ostseeraum Wismar (WOW) e. V. und des Landkreises Nordwestmecklenburg gefördert.

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, Börzower Weg 3, 23936 Grevesmühlen

E-Mail: m.kopp@nordwestmecklenburg.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

© Anna Brendler E-Mail

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